Tavewa alleine

Heute ist er da. Der Tag an dem die Fähren wieder fahren. Aber dummerweise nur Inbound. Will heissen, es werden nur Passagiere von den Inseln aufgesammelt und zum Festland gebracht. Also kein Transfer zu einer anderen Insel/Resort. Das soll dann morgen planmässig wieder funktionieren. Alle Gäste bis auf Annika, Fran und mir verlassen um 13:30 die Insel. Jetzt haben wir sie für uns alleine. Wir, die wir noch eine weitere Nacht bleiben, bekommen auch noch ein Lunch serviert. Argwöhnisch beäugt von den Chinesen verputze ich einen Teller Spagetti mit getrockneten Tomaten und Knoblauchbrot. Das riecht schon sehr lecker und ich spüre förmlich, wie die 8 Chinesen mich dafür hassen. Ich lasse es mir trotzdem oder erst recht schmecken. Vor allem beim Dessert kann ich mir das ein oder andere „Ah“ und „Lecker“ nicht verkneifen. Einfach zu gut, wie die glotzen…

Nachmittags werden wir drei Überbleibsel zu einer Runde Hochseefischen eingeladen. Mit dem Boot geht es zwischen den benachbarten Inseln durch die tieferen Passagen. Mit drei Schleppleinen wollen wir versuchen Tunfisch oder Barrakuda zu fangen. Das hat leider nicht geklappt. Rob meinte die sind noch in einer Art Tiefseestarre wegen der aufgewühlten See der letzten Tage. Aber egal, es war eine wunderschöne Bootstour – wenn auch stellenweise noch sehr wackelig wegen der hohen Wellen.

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