Cocoa Beach

Schweren Herzens haben wir Crystal River verlassen. Es ging quer durch Zentralflorida. Kaum zu glauben wie hügelig und wie viele Seen es da gibt. Wir sind die Scenic Rout gefahren und hatten teilweise sehr schöne Aussichten. Hier kann man schon fein leben. Unser Ziel Cocoa Beach (südlich von Cape Canaveral) ist eine im Atlantik liegende Insel ähnlich der Outer Banks. Das Hotel ist nur 300m vom Strand entfernt und genau dort haben wir den Nachmittag verbracht.

Jetzt suchen wir uns ein Restaurant und morgen besichtigen wir dann das Kennedy Space Center. Ich als alter Nerd freue mich da schon sehr drauf. Luisa hoffentlich auch.

Nachtrag
Ich habe gerade versucht die Tickets für das Space Center zu buchen. Geht ja alles prima online. Nach Eingabe der Kreditkarteninfos kam dann das hier:

Mein Job holt mich schon wieder ein.

Ich hoffe mal die schicken die Teams da nicht mit Microsoft-Azure Software hoch 😂😂😂

Mannatees 😍

5:15 der Wecker klingelt. Wir trollen uns nacheinander wie die Zombis ins Bad. Die 5 Minuten Fahrt zum Veranstalter Bird’s Underwater sind schnell erledigt, aber das Navi hat uns auf eine Baustelle geleitet. Weit und breit kein Boot in Sicht. Um 5:55 kommt ein weiterer Wagen die das Navi ebenfalls hier hin geschickt hat. Auf der Webseite erkennen wir ein Haus auf der anderen Seite des Marina Seitenarms und sind dort dann auch richtig. Insgesamt sind wir zu 8 auf dem Boot, wobei die Mutter mit den zwei Kids nicht ins Wasser gehen. Also quasi eine private Tour aber als public (79$ pp) gebucht und somit 250$ gespart.

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Crystal River (Florida)

Heute hatten wir eine echt weite Etappe vor der Nase. 260 Meilen oder fast 5 Stunden. Da haben wir keine Schlenker gemacht und sind auf schnellstem Weg mit 70 Meilen Crystal River entgegen gestürmt.

Crystal River ist bekannt für seine Seekühe (Manatees) die hier den Winter in den konstant temperierten Quellen verbringen. Mittlerweile gibt es aber auch sog. Residents die das ganze Jahr über hier leben. Wir waren kurz vor 13:00 an der Kayak Station und haben uns für 5 Stunden ein Tademkayak ausgeliehen (Hunter Spring Kayaks, 85$). Auf Schnorchel und Maske (15$) kann man im Sommer getrost verzichten, da dort wo die meisten Menschen rumplantschen, die hier noch lebenden Tiere nicht auftauchen werden. Aber ich habe tatsächlich einen Manathee gesehen. Er ist ganz gemächlich vom Meer kommend unter unserem Kayak durch. Außerdem ist das Wasser glasklares Süßwasser mit Trinkwasserqualität und man kann problemlos mit geöffneten Augen tauchen. Morgen Früh um 6:00 machen wir dann eine geführte Tour. Eine wo man angeblich garantiert auf Manatees trifft. Wir sind sehr gespannt.

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Savannah (Georgia)

Die Tour heute war relativ kurz. Deswegen haben wir noch einen Abstecher ans Meer eingelegt. Ziel war Head Island (oder Hilton Head Island). Rückblickend betrachtet gar keine so gute Entscheidung. Die ganze Insel besteht aus einem guten dutzend Golfplätzen, privaten Villen und leider keiner Möglichkeit an den Strand zu kommen. Zumindest haben wir keine entdeckt. Dafür haben wir mittags lecker aber ziemlich überteuert am Wasser gegessen. Alleine das befahren der ringförmig angelegten Inselstraße kostet 9$. Value? Keinen.

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Sunset in Charleston

Charleston bei Sonnenuntergang verbreitet eine ganz bessondere Stimmung. Der südliche Flair, das immer lauter werdende Gezirpe der Zikaden und der abklingende Verkehr lullen einen in einem ganz besonderen Mood ein.

Sobald die Sonne untergeht entzünden sich die Gaslaternen und erzählen von den alten Zeiten. Zeiten wo hier Sklaven gehandelt worden sind. Man darf nicht vergessen, dass der Wohlstand auf der Ausbeutung der Sklaven gegründet wurde. Nichts desto Trotz sollte man sich darauf einlassen und gemütlich zu Fuss durch die Gassen und Straßen schlendern und die Stadt auf sich wirken lassen. Nicht umsonst hat Luisa mehr wie einmal gesagt „Hier würde ich gerne leben“.

East Street

East Street

Meine kleinen und großen Reisen