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Ko Phan-gan – Mae Haad & Ko Ma

Heute war es dann endlich so weit. Niklas kann endlich in tropischen Gewässern schnorcheln. Nach dem nicht ganz so üppigen Frühstück sind wir mit unserem Roller ganz in den Norden der Insel zum Mae Haad Beach und der davor liegenden Miniinsel Ko Ma. 

Nach ca. 30 Minuten Fahrt waren wir schon da. Die Insel ist ja nicht so groß. Und ja, natürlich passe ich auf. Ich weiss dass Sand und Schlaglöcher die Straßen tückisch machen. Und genau deswegen fahre ich sehr piano. Teilweise sind die Straßen auch so steil, dass der kleine Roller mit uns zwei langen Lulatschen drauf schon dicke Backen macht. 

Wir waren jedenfalls schneller im Wasser als man bis drei zählen kann. Wie wir ankamen, war gerade Ebbe und wir mussten ein Stück den Strand hochlaufen, bis eine Passage oder Schnorchelrinne das Überqueren der strandnahen Korallen ermöglichte. Bei den anderen Schnorchelgängen konnten wir dann den direkten Weg anpeilen. 

Was soll ich sagen? Toll. Nicht so phänomenal wie auf Fiji, aber echt ein Erlebnis. Wir haben einen kleinen Videoclip auf Youtube hochgeladen, den ihr euch weiter unten ansehen könnt. Dafür haben wir fast gar nicht fotografiert. Niklas hat versucht, bei der Rollerfahrt zu filmen. Ist aber leider sehr verwackelt. Ist halt kein Highway…

Ernährt haben wir uns heute fast nur flüssig. Leckere Fruchtsmoothies. Vor allem der Kiwi Smothie am Mae Haad Beach hat uns beiden sehr geschmeckt. Mittags hatten wir dann am Strand zwei relativ gut gewürzte Suppen. Mein grüner Chili war etwas milder als das Tom Yum von Niklas. Dem ist noch schön warm geworden beim Löffeln…

Ein paar Eindrücke von der Unterwasserwelt au Ko Phangan.

Stefan

Wie schreibt man eigentlich Ko Pangan richtig? Koh Pangan? Ko Phan-gan? Ko Pan-Ghan? Mit oder ohne Bindestrich? Mit oder ohne H? Ich habe jetzt mindestens 5 verschiedene Schreibweisen auf offiziellen Schildern entdeckt…

Niklas

Der Weg zum Strand war außergewöhnlich durch die Ganzen Berge und dem Auf und Ab. Das Schnorcheln war eine tolle Abwechslung zum Mittelmeer durch die ganzen Bunten Fischen, den Korallen und riesige Muscheln, Schnecken usw. Das einzig negative bisher ist, dass das Frühstück sehr klein ist und nicht lange satt macht. Liegt aber eventuell auch an mir.

Ko Pan-ghan

Heute ging es nach dem Frühstück mit dem Taxi für ein paar Bath an den Pier in Maenam. Dort mussten wir dann etwas warten weil, ja warum eigentlich? Das Boot war da, aber es ging nicht los. Mit einer halben Stunde Verspätung  starteten wir dann auf die 20 minütige Seereise. Dieser Highspeed Katamaran mit Jetantrieb düst jedenfalls ganz schön los. Steife Briese van vorne. Frisur, Hut, Kappen – alles geht flöten. Sogar die Stühle am Sonnendeck machten sich selbstständig.

Am Hafen angekommen sind wir einem Tipp folgend nicht in eines der dort wartenden (Gangster)Taxis gestiegen, sondern ein paar Meter weiter zu den um die Ecke wartenden offenen Pritschentaxis gelaufen. Die fahren einen dann für einen fairen Preis zum Hotel.

Das Hotel selber ist optisch ein echter Hingucker. Im alten Thai Style erbaut, ganz aus Holz, mit vielen Schnitzereien verziert, aber innen trotzdem modern mit gefliestem Boden und Klimaanlage. Von aussen schmiegen sich die Hütten in die Gartenanlage und die Hügel. Zu unserem Erstaunen waren wir fast die einzigen Gäste. Nur ein paar Franzosen waren noch da. Und so haben wir die Ruhe eines Exklusivpools genossen.

Gegen Abend sind wir dann zu Fuss in das nahe (ca. 1km) Dorf. Eigentlich wollten wir im Hotel einen Roller mieten, aber die hatten schon Siesta. So sind wir also gelaufen und haben uns im Ort dann einen Roller ausgeliehen. Damit wollen wir dann die nächsten Tage die Schnorchelreviere der Insel abklappern. Niklas ist schon ganz heiss darauf, der Unterwasserwelt mit seiner GoPro zu Leibe zu rücken.

Das Abendessen war noch ein kleines Highlight. Es gab wieder einen Night Food Market. Vielleicht ist der ja immer da? Wäre sehr angenehm. Die Auswahl war mal wieder überwältigend. Wir sind dazu übergegangen, immer nur eine Portion von einer Speise zu kaufen und diese dann zu teilen. So muss man im Falle einer Geschmacksniete (gab es bisher nicht) nur eine Speise entsorgen, und man kann mehrere Sachen probieren. Mein heutiges Highlight war ein in einem gewaltigen Tontopf geschmortes Stück süsslich mariniertes Schweinefleisch. Dazu ein pikanter bis spicy Dipp und frischer Salat mit viel frischem Koriander. Yummi. Aber das Sushi und die Sommerrollen waren auch klasse. Niklas hat sich zum Nachtisch noch einen Crèpes Thai Style gegönnt. Der wird jedoch anders als bei uns nicht flüssig in die Pfanne gegeben, sondern wie eine Pizza hauchdünn ausgerollt und dann kurz gebacken. Gefüllt mit einer kleinen sehr aromatischen Banane und abgerundet mit Schokosoße.

Niklas:
Der erste Eindruck der Insel ist sehr positiv und sehr schön. Viel weniger Verkehr und viel mehr Natur. Das Hotel gefällt mir noch besser als das in Ko Samui. Jetzt bin pappsatt vom Nachtmarkt und freue morgen endlich schnorcheln gehen zu können.